Organisationsentwicklung /
Unternehmenstransformation

Unsere agile Umwelt führt zu sich rasch verändernden Märkten und damit einhergehenden Kundenansprüchen, die von Ihrem Unternehmen schnelle Anpassung und passgenaue Dienst-leistungen erfordern.

Um dies zu bewerkstelligen, ist die Struktur Ihrer Organisation essenziell – Kommunikation und Information sind dabei von entscheidender Bedeutung. Nur wenn alle Abläufe ineinandergreifen, können Sie angemessen agieren.

Wir unterstützen Sie dabei!

Heutzutage reicht das klassische Change Management nicht mehr aus, um langfristig erfolgreich zu sein. Es legt zwar den Grundstein für die permanente Weiterentwicklung, die notwendig ist, um fit für rasante Veränderungen zu bleiben. Wir betrachten Organisationsentwicklung als Unternehmenstransformation, die unter Berücksichtigung der jeweiligen Unternehmenskultur ganz individuell zu gestalten ist.

Wir geben Ihnen Impulse und beraten Sie auf dem gesamten Weg hin zu einer modernen Organisation mit effizienten Kommunikations- und Informationsstrukturen. Unser Anspruch dabei ist es, Sie auch darin zu schulen, sich selbst weiter zu entwickeln.

Wie uns das gelingt?

Wir analysieren mit Ihnen, was sich bei Ihnen im Unternehmen bewährt hat und welche Veränderungen sinnvoll sind (think new). Dabei binden wir Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in die Konzeption der Veränderungen ein.

Wir entwickeln und planen mit Ihnen gemeinsam die Veränderung (plan), ein Prototyp entsteht und wird probeweise umgesetzt (do), wir reflektieren mit Ihnen und Ihrem Team, ob es passt (check) und dann wird es fertiggestellt (act i.S.v. roll out)...

1. Think New - was sollte sich ändern?

Bevor wir mit Ihnen “neu denken“ schauen wir uns erstmal gemeinsam an:

  • Wo steht Ihr Unternehmen heute?
  • Was soll bleiben wie es ist? Was hat sich bewährt? 
  • Wofür benötigen Sie dringend Veränderungen? 
  • Welche Vorstellung haben Sie? 
  • Welches Zielbild gilt es zu erreichen?
  • Was passt zu Ihren Kunden und zu Ihnen?

Wie machen wir das?

Um Ihren Handlungsbedarf zu ermitteln, befragen wir Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeitende. Je nach Eignung setzen wir auch andere Methoden ein, um ein umfassendes Bild zu bekommen.


Think New am praktischen Beispiel

Ein mittelständisches Unternehmen, das seit mehr als 10 Jahren am Markt erfolgreich tätig ist, wird von 3 Geschäftsführern geführt und beschäftigt inzwischen mehr als hundert Mitarbeiter/innen. Der Erfolg ließ das Unternehmen rasant schnell wachsen; die Geschäftszahlen und Ergebnisse schossen in die Höhe, es ging ständig aufwärts.

Aber wie aus heiterem Himmel sind plötzlich die Geschäftszahlen rückläufig, die Mitarbeiter/innen werden zunehmend unzufrieden, die Stimmung sinkt. Die Geschäftsführung ist ratlos und unsicher, welche Ursachen es dafür gibt. Auch wird sehr schnell klar, dass der „erfolgsfaktor personal“ also die Mitarbeiter/innen, wieder eine gute Perspektive brauchen, wieder Freude an der Arbeit zu bekommen: Die schlechte Stimmung färbt langsam sogar auf die Kunden ab!

Deshalb entschließt sich die Geschäftsführung, externe Beratungshilfe in Anspruch zu nehmen.


Ein erster Austausch zeigt, dass wir erstmal ermitteln müssen, woher die Schwierigkeiten stammen und wie sie zu lösen sind. Natürlich hilft eine Analyse der Geschäftszahlen, um Ursachenforschung zu betreiben. Aber das allein reicht nicht aus.

Eine Gruppe aus ausgewählten Mitarbeitern/innen, Führungskräfte und natürlich die drei Geschäftsführer werden von uns intensiv befragt.

Es zeigt sich in den Gesprächen deutlich, dass das Unternehmen für den Markt zu langsam geworden ist. Neben anderen Ursachen wird klar, dass die Entscheidungs- und Kommunikationswege zu lange dauern: Die Struktur des Unternehmens ist nicht so schnell mitgewachsen, wie das Unternehmen selbst...

Deshalb bilden wir ein Team aus Mitarbeiter/innen aus dem ganzen Unternehmen: Einzige Voraussetzung ist, dass sie Lust auf Veränderungen haben! Ihre Aufgabe ist es, mit verschiedenen – kreativen – Methoden neu Lösungen (Prototypen) zu entwerfen.

Eines der Ziele ist die Entscheidungswege zu verkürzen, d.h. Entscheidungen nicht nur von den Geschäftsführern treffen zu lassen, sondern den Mitarbeiter/innen und Führungskräften größere Handlungsspielräume zu geben.

Die Kommunikationsstrukturen werden ebenfalls auf den Prüfstand gestellt, z.B. werden Lösungen gesucht, um die Zusammenarbeit in bzw. der Teams durch eine zeitgemäße Software unterstützen zu lassen.

Schließlich wollen die Mitarbeiter/innen die Meetinganzahl und -struktur im Unternehmen überdenken. 
  
Diese Ideen finden bei der Geschäftsführung so großen Anklang, dass sie auf einer Betriebsversammlung im Unternehmen vorgestellt werden. 
Spontan bewirbt sich eine Abteilung darum, das Thema „Entscheidungen anders treffen“ ausprobieren zu dürfen. Sie haben direkten Kundenkontakt und verzweifeln an den langen Entscheidungswegen.

2. Plan - Wie machen wir's?

Wir planen mit Ihnen die Veränderung

  • Welcher Prototyp, welche Veränderung wurde überlegt?
  • Welche Planungsschritte sind dafür erforderlich? 
  • Welche Aufgaben gilt es in welcher Zeit zu erledigen?
  • Welche Schrittreihenfolge ist erforderlich?

 

Ihr Veränderungsbedarf steht nun fest und führt zu einem neuen Modell, einem Prototyp.

Wie ist das gelungen?

Durch unsere Beratungsexpertise kombiniert mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung - Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitenden.


Fortsetzung des praktischen Beispiels – AUFSTELLEN EINES PLANS

Nun geht es ans konkrete Planen:

Es wird verabredet, dass der Prototyp zunächst für 1 Jahr eingeführt wird, die Abteilung störungsfrei ausprobieren darf und die Geschäftsführung sofort eine Rückmeldung erhält, sollten die Geschäftszahlen dieser Abteilung sich ungewöhnlich negativ entwickeln. So kann die Geschäftsführung „loslassen“ und der Abteilung vertrauen.

Beim Planen wird genau herausgearbeitet, welche Themen geklärt werden müssen, also welche Aufgaben es zu bewältigen gibt, welche Zeitfenster dafür erforderlich sind und wie viele „Ressourcen“ für die Umsetzung eingeplant werden müssen. Nun wird es konkret...

3. Do - so geht's!

Schrittweise den Plan ausprobieren

In kleinen Schritten, mit regelmäßiger Überprüfung und gegebenenfalls sofortiger Anpassung erfolgt nun die vorläufige Umsetzung, der Probelauf der geplanten Veränderung. Nun gilt es immer wieder genau zu überprüfen, ob es so gelingt wie geplant oder welche Anpassungen „auf dem Weg“ (iterativ) erfolgen sollten.

Früher konzipierte, plante, baute man solange, bis man ein fertiges Produkt dem Kunden vorstellen konnte; am liebsten sollte alles zu 100 % perfekt sein.

Heute geht man in kleineren Abschnitten vor, bindet den Kunden frühzeitig ein und wird dadurch schneller und im Ergebnis effizienter (inkrementelles Arbeiten).

Also sind in dieser Phase folgende Fragen relevant:
 

  • Wie läuft es? 
  • Was funktioniert gut?
  • Was können wir noch verbessern?
  • Ist unser Kunde zufrieden? Wie gut entspricht unser Produkt seinen Wünschen? Was möchte er ggfs. verändern?

Die probeweise Umsetzung Ihrer Veränderung wird begleitet durch einen regelmäßigen Austausch der beteiligten Mitarbeiter/innen untereinander auch unter Einbeziehung der Führungskraft (Review). Vielfach wird an dieser Stelle in Unternehmen zum ersten Mal bewusst erfahren, wie produktiv eine regelmäßige Reflexion über die Aufgabenerfüllung, über die Kommunikation oder die Entscheidungswege ist.

Wir unterstützen Sie darin mit effizienten Methoden.


Fortsetzung des praktischen Beispiels – Schrittweises Ausprobieren

Die Realisierung der Planung beginnt: Ein erster Prototyp entsteht.

Für das Team und die Führungskraft ist es zunächst noch sehr ungewohnt nicht mehr „fragen“ zu müssen, sondern ganz schnell selbst entscheiden und handeln zu können.

Der vorgegebene Entscheidungsrahmen (was dürfen wir selbst entscheiden, wofür benötigen wir – noch – eine Rückversicherung) erweist sich zunächst als ausreichend. Und: Es zeigt sich bald, dass sich die Geschäftszahlen der Abteilung sehr positiv entwickeln! Die Kunden sind sehr zufrieden, da ihre Anfragen schnell beantwortet werden und ihre Probleme zeitnah gelöst werden.

Nun merkt die Führungskraft, dass sich auch ihre Rolle verändert: Während sie zuvor wie ein Fluglotse agiert hat, wird sie nun mehr zum Berater und Unterstützer des Teams.
Andere Kompetenzen sind nun gefragt: Dafür erhält die Führungskraft begleitende Coachingunterstützung.

Und noch etwas ist anders als zuvor: Regelmäßige Meetings (Reviews) zum gemeinsamen Austausch und gemeinsamer Verbesserung gab es so bisher noch nicht. Nun überprüfen die Mitarbeiter/innen und die Führungskraft regelmäßig, wie gut sie zusammenarbeiten und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Auch beziehen sie ihre Kunden in diese Meetings mit ein, um mit deren Brille ihre Vorgehensweise zu überprüfen.

Sie haben Techniken erlernt, lösungsorientiert miteinander umzugehen; die Schuldzuweisung ist deutlich zurückgegangen, es wird nicht mehr gefragt „wer hat denn den Fehler gemacht“, sondern es gibt nun viel häufiger die Frage „... und wie machen wir es besser?“

Die Mitarbeiter/innen fühlen sich ernst genommen und in ihrer Kompetenz gewertschätzt.

Je mehr die Mitarbeiter/innen und deren Führungskraft in das Neue Denken hineinwachsen und je erfolgreicher sie werden, desto mehr möchten sie ihre Entscheidungsfreiheit ausgeweitet wissen.

Sie nehmen sich vor, das sehr zeitnah mit der Geschäftsführung zu besprechen.

4. Check - okay, erstmal reflektieren

Wie ist es gelungen? Wie geht es jetzt weiter? 

Häufig wird jetzt die Veränderung umgesetzt, und der nachfolgend geschilderte Schritt übersprungen, wir raten davon ab! Bevor es ans Roll Out, also die endgültige Umsetzung der Veränderung geht, ist es sehr empfehlenswert, die Zusammenarbeit im Team (bzw. im Unternehmen) zu reflektieren.

Der sogenannte KVP – der kontinuierliche Verbesserungsprozess, bringt die Mitarbeiter/innen, Teams und Unternehmen dauerhaft voran.

Es wird die Art und Weise der Zusammenarbeit gemeinsam hinterfragt, Verbesserungen werden entwickelt. Das ist ein wichtiger, häufig unterschätzter Schlüssel für den dauerhaften Erfolg von Teams, ja ganzer Unternehmen (vgl. Sie dazu auch den Aspekt des „Linking“ beim Team Management System – TMS).

Stellen Sie sich vor, ein Spitzensportler der Wettkämpfe gewinnen möchte, würde den „kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ nicht durchführen. Oder die Fußballmannschaft keine Spielanalyse betreiben...

Wir unterstützen Sie dabei ein Winning-Team zu sein... Durch die sichere Anwendung von Reflektionsmethoden und der gewonnenen Erkenntnisse im Team und Unternehmen.


Fortsetzung des praktischen Beispiels – REFLEKTION DER ZUSAMMENARBEIT UND DES ERGEBNISSES

Auch das ist vorher noch nicht dagewesen: Mitarbeiter/innen der Abteilung und die Führungskraft überprüfen gemeinsam, wie es ihnen mit ihrer Zusammenarbeit ging: Gute Zusammenarbeit mit „Wohlfühlfaktor“ wird ebenso angesprochen wie kritische Themen. Haben wir gut kommuniziert? Wo gibt es vielleicht noch Verbesserungsbedarf? Es ist für alle die größte Herausforderung, sich ehrlich mitzuteilen. Vertrauen zu haben, auch unangenehmes Feedback zu geben (und zu bekommen!).

Klar ist aber auch, dass sich alle darin einig sind, diese Art zu arbeiten macht wieder mehr Spaß und führt zu besseren und schnelleren Ergebnissen als zuvor. 

Schon entsteht eine neue Idee, die es umzusetzen gilt: Ein Mitarbeiter hat bei einem Kundengespräch eine tolle Idee aufgeschnappt...

5. Act: ... und action!

Nun ist es entschieden. Der Prototyp ist nun die Lösung für das zu lösende Problem.

Also Roll out...

Aber der Prototyp konnte nicht alle Fragen lösen. Und ? dann geht es wieder los bei „think new“ um die Adaption für andere Themen zu ermöglichen....

Von Think new bis zum Roll out - wir unterstützen Sie mit Leidenschaft!

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